Geschichte & Philosophie
Wie der Alemannenhof entstand
Die Idee
Als die Familie Drubba das Grundstück am Ufer des Titisees besichtigte, erwartete sie ein baufälliges Terrassencafé. Der Abriss des maroden Gebäudes war unumgänglich, der Bau einer Privatvilla schon fast beschlossen. Da regte sich im Familienrat der Widerstand. Sollte man dieses schöne Fleckchen Erde nicht doch möglichst vielen Menschen zugänglich machen? Nach langen Debatten stand dann fest: hier entsteht ein Hotel!
Ein Meisterstück Schwarzwälder Baukunst
Das Gebäude sollte nach alter Schwarzwälder Bauart errichtet und ein Zeugnis der einheimischen Handwerkskunst werden. Als Leitfaden diente das Buch „Das alte malerische Schwarzwaldhaus“ von Richard Schilling. Der Spatenstich fand am 15. März 1982 statt, die Eröffnung wurde auf den 1. April 1983 festgesetzt. Für die Erstellung des Bauwerks wurden ausschließlich Spezialisten aus dem Hochschwarzwald engagiert. Aufgrund des straffen Terminplans standen Bauherrn, Architekten und Handwerker unter einem enormen Zeitdruck. Tatsächlich konnte bereits am 25. März 1983 die offizielle Eröffnung gefeiert werden und der Hotelalltag begann.
Anlässlich des Richtfestes im August 1982 erhielt das neue Hotel den Namen „Alemannenhof“. Das Reich der Alemannen umfasste um 600 n. Chr. das heutige Baden-Württemberg, das Elsass, die deutschsprachige Schweiz, Westtirol und Bayern bis nach Augsburg. Der Legende nach entstand das Wort „Alemannen“, als die Sueben am Limes die Römer angriffen und der Anführer rief: „Alle Mann zemme gegen die Römer!“
Philosophie
Gemäß unserem Motto „Der See, die Ruhe und die Kunst, das Leben zu genießen“ liegt uns vor allem das Wohlergehen, die Entspannung und der Genuss unserer Gäste am Herzen. Wir stehen für Schwarzwälder Behaglichkeit in Verbindung mit dem Komfort moderner Gastlichkeit. Bei der Ausstattung des Hauses wurde daher viel Wert auf die Verwendung von Hölzern aus dem Schwarzwald und warme Farben gelegt. Liebenswerte Gegenstände aus längst vergessenen Zeiten erinnern an Schwarzwälder Tradition und Lebensart: So gab ein aus einem Bauernhaus ausgebauter Kachelofen der Ofenstube ihren Namen und eine 200 Jahre alte Stubeneinrichtung ist als „Hebelstube“ zu bewundern.





