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Interview mit Borja Alberto Pérez

Stellvertretender Hotelmanager mit Schwerpunkt im Food & Beverage \ geboren 1991 in Bilbao/Baskenland \ seit 2015 im Hochschwarzwald 



Herr Pérez, was hat Sie bewegt, in den Hochschwarzwald zu ziehen?

Ich habe 2013 meine Ausbildung als Koch in Bilbao beendet und danach Restaurantleitung und Hotellerie in Bilbao studiert. 2015 habe ich dann noch einen Master im Hotelmanagement in Madrid gemacht und bin dann direkt auf die Kanarischen Inseln zu meiner ersten Arbeitsstelle.
Allerdings wollte ich schon lange mal ganz woanders hin, andere Landschaft, andere Mentalität und auch ein wenig „Abenteuer“ und Neuland sehen, deshalb habe ich mich ganz spontan für den Hochschwarzwald entschieden, ich mag die Berge und auch den Winter. Seitdem bin ich hier… und seit 2016 stellvertretender Hotelmanager im Boutique-Hotel Alemannenhof.


Was ist für Sie das Besondere am Alemannenhof?

Natürlich vor allem die Lage direkt am Titisee. Der Ort Titisee ist ja eigentlich sehr lebendig und es zieht viele Menschen hier her, im Alemannenhof findet man aber immer einen Ruhepol. Vielleicht hat das auch mit der Geschichte des Hauses zu tun, das komplette Hotel wurde nach Inspiration der alten Schwarzwaldarchitektur gestaltet, aber immer mit einem modernen Touch. Dieses Spannungsfeld von Tradition, Komfort und Moderne gefällt mir sehr gut.

Ich mag auch unser Team, wir sind wie eine große Familie und das spürt natürlich auch der Gast.


Was bedeutet es für Sie, ein guter Gastgeber zu sein?

Man muss den Gast sehen und wissen, was er braucht oder will. Der individuelle und persönliche Umgang mit dem Gast und die Kommunikation sind dabei sehr wichtig, aber auch ein wenig Intuition und natürlich die Bereitschaft, immer für die Wünsche des Gastes da zu sein.


Worauf achten Sie als Profi, wenn Sie selbst in einem Hotel übernachten?

Ich mag gerne besondere Orte oder die besondere Architektur eines Hauses. Natürlich sind Sauberkeit wichtig und eine gute Strukturierung des Hotels, denn auch der Gast bekommt es zu spüren, wenn die Arbeitsabläufe der Hotelmitarbeiter reibungslos  verlaufen.


Verraten Sie uns Ihr Lieblingszimmer im Boutique-Hotel Alemannenhof?

Zimmer 215 mit einem Balkon zum See. Es ist ein großes Zimmer mit herrlichem Blick auf den Titisee.


Gibt es eine Begegnung mit einem Gast, die Sie nicht vergessen?

Wir haben einige Gäste, die immer wieder zu uns kommen, da entsteht dann irgendwann eine persönliche Verbindung, die für den Gast, aber auch für unsere Arbeit sehr angenehm ist. Gerne erinnere ich mich an einen Gast, der ganz toll Geschichten erzählen konnte, auch Banales wurde durch seine Ergzählkunst spannend, lustig oder unterhaltsam.  Jedes Mal, wenn er kam, freute ich mich schon, neuen Abenteuer von ihm erzählt zu bekommen…wir haben ganz schön viel gelacht.


Wo entspannen Sie am liebsten im Hochschwarzwald, wenn Sie frei haben?

Das Schöne hier im Hochschwarzwald ist, dass man zu jeder Jahreszeit etwas machen kann. Ich wandere gerne zum Raimartihof, um da zu vespern. Unweit davon liegt der Feldsee, einem herrlichen Ort, um zu entspannen. Im Winter gehe ich gern Skifahren auf den Feldberg.