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Historische Hebelstube

Johann Wolfgang von Goethe bewunderte ihn, Gottfried Keller auch und sogar der russische Schriftsteller Leo Tolstoi: Johann Peter Hebel. Nat√ľrlich bewundern wir unseren liebsten alemannischen Mundartdichter nicht weniger. Und deshalb haben wir auch unsere historische Stube "Hebelstube" genannt. Hier, wo wir eine original Schwarzwaldstube dem drohenden Vergessen entrissen haben, setzen Sie sich heute gem√ľtlich hin. Vielleicht darf es ein echtes Alemannenhof Vesper sein ‚Äď oder Sie garnieren Ihren Nachmittag mit regionalen K√∂stlichkeiten aus unserer Backstube ... ?

An dieser Stelle m√∂chten wir aber nat√ľrlich auch den Dichter selbst sprechen lassen:

"Ne Trunk in Ehre,
Wer will¬īs verwehre?
Trinkt¬īs BluŐąemli nit si Morgentau?
Trinkt nit der Vogt sy Schöppli au?
Am Werchtig hemmer gschafft;
Drum bringt der Rebsaft
Am Sunntig neui Chraft."

Aus dem BuŐąchlein "Alemannische Gedichte"
von Johann Peter Hebel (1760 ‚Äď 1826)