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Interview mit Franjo Roso

Geschäftsleiter des Alemannenhofs \ geboren 1985  im ehemaligen Jugoslawien\ kam mit  5 Jahren in den Hochschwarzwald \ verheiratet \ 2 Kinder



Seine Karriere in der Tourismusbranche begann mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Hofgut Sternen (Drubba Unternehmensgruppe). Er war dann als Rezeptionsleiter im Alemannenhof tätig und hat sich parallel dazu als Revenue Manager weitergebildet. Seit dem 1. November 2016 ist er Hotelmanager des Alemannenhofs. Seit 2020 ist Franjo Roso Mitglied der Geschäftsleitung in der Drubba GmbH.


Herr Roso - wollten Sie schon immer Hotelmanager werden?

Urspr√ľnglich wollte ich eigentlich Bankkaufmann werden. Durch verschiedene Ferienjobs bei der Firma Drubba bin ich dann auf die Tourismusbranche aufmerksam geworden. Hier habe ich gemerkt, dass ich darin aufgehe, der Gastgeber zu sein und t√§glich mit neuen Menschen zu tun zu haben. Mit der Firma Drubba bin ich √ľbrigens tief verwurzelt, meine Familie arbeitet hier schon seit drei Generationen. Sowohl meine Gro√üeltern als auch mein Vater, mein Bruder und meine Frau waren hier besch√§ftigt, meine Mutter arbeitet noch immer hier.


Worauf achten Sie als Profi, wenn Sie selbst in einem Hotel √ľbernachten?

Ich gehe gerne in besondere Hotel ‚Äď Ein Hotel an einem einmaligen Ort, besondere Architektur oder ein neues oder andersartiges Hotelkonzept machen mich neugierig und geben mir immer wieder auch Ideen f√ľr unser Haus.


Was bedeutet es f√ľr Sie, ein guter Gastgeber zu sein?

Als guter Gastgeber ist es mir wichtig, auf den Gast zuzugehen und ganz genau zuzuh√∂ren. Wichtig f√ľr mich ist auch, den Gast f√ľr das zu begeistern, was er hier im Alemannenhof findet und ihm f√ľr eine gewisse Zeit ein St√ľck Heimat anbieten zu d√ľrfen. Der Heimatbegriff ist f√ľr mich pers√∂nlich tief mit dem Schwarzwald verwurzelt. Auch ich habe hier meine Heimat gefunden und dieses Gef√ľhl gebe ich sehr gerne weiter.


Was ist f√ľr Sie das Besondere am Alemannenhof?

F√ľr mich ganz klar die Lage am Titisee, die Stille an diesem Ort und die Mischung aus traditioneller Architektur und modernen Einfl√ľssen.


Eine besonders schöne Geschichte…

Ich habe hier vor ein paar Jahren eine Cousine getroffen, die ich vorher noch nicht kannte. Ich komme ja urspr√ľnglich aus Kroatien und kam eines Abends mit G√§sten ins Gespr√§ch, da sie kroatisch sprachen. Schnell stellten wir fest, dass wir aus dem gleichen Dorf kommen und nicht nur Nachbarn waren, sondern tats√§chlich miteinander verwandt. Das ist √ľbrigens auch etwas Sch√∂nes in Hotels ‚Äď man trifft Menschen aus aller Welt und die Tatsache, dass man an einem Ort wohlf√ľhlt, verbindet.


Welche Aktivität im Hochschwarzwald empfehlen Sie den Gästen?

Eine Bootsrundfahrt auf dem Titisee ist nat√ľrlich ein Muss. Auch der See im hinteren Bereich bei der Insel, die man nur bei Niedrigstand sieht, bietet eine einzigartige Ruheoase. Besonders spannend finde ich die Ravennaschlucht, bei der Wanderung durch die Schlucht erh√§lt man einen mystischen Blick vom Schwarzwald. Nat√ľrlich ist auch der Feldberg ein Highlight, im Winter zum Skifahren und im Sommer zum Wandern.